Fast 20’000 Unterschriften für ­24-wöchige Elternzeit eingereicht

Der Bund, 30.04.2021

«Die Volksinitiative der SP für eine 24-wöchige Elternzeit im Kanton Bern ist so gut wie sicher zustande gekommen. Das Initiativkomitee hat am Freitagmittag der Staatskanzlei nach eigenen Angaben 19’962 beglaubigte Unterschriften eingereicht. Das sind fast 5000 Unterschriften mehr als für das Zustandekommen einer Volksinitiative im Kanton Bern nötig sind. Wie das Initiativkomitee am Freitag mitteilte, fand das Begehren vor allen in den urbanen Gebieten Zuspruch. Gerade auch junge Männer hätten die Initiative besonders oft unterschrieben.»

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Elternzeit-Initiative der Berner SP ist zustande gekommen

Berner Zeitung, 30.04.2021

«Tanja Bauer, Präsidentin des Initiativkomitees, ist erleichtert. «Die Initiative kam unter erschwerten Bedingungen zustande», sagt sie. Zu Sammelbeginn im Herbst war noch nicht absehbar, wie stark die Pandemie im Winter unser Leben bestimmen würde. Wegen der Lockdown-Massnahmen war es schwieriger, die Leute auf der Strasse anzusprechen. Eineinhalb Monate vor Sammelschluss fehlten der SP noch immer rund 7000 Unterschriften. Aber im März konnte die Partei ihre Mitglieder noch einmal richtig mobilisieren. «Uns ist zum Glück ein grossartiger Schlussspurt gelungen», sagt Bauer.»

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Die ORS soll Rückkehrzentren abgeben

Berner Zeitung, 11.02.2021

«Die ORS ist das eine. Das andere ist der Kanton, der mit Nabe die Rahmenbedingungen für die Unterbringung neu geregelt hat. SP-Grossrätin Tanja Bauer, die an der Gesetzesberatung beteiligt war, sagt: «Jetzt passiert das, wogegen wir uns schon bei der Beratung gewehrt haben. Die Zermürbung und die Verelendung werden durch das neue Gesetz verschlimmert. Der Kanton ist in der Verantwortung und muss eine menschliche Unterbringung jederzeit gewährleisten.» Eine öffentliche Aufgabe wie diese, sagt sie, gehöre nicht in die Hände eines Unternehmens, das Gewinn erwirtschaftet.»

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Mehr Flüchtlinge sollen ihre Lehre beenden können

Berner Zeitung, 10.02.2021

«Von linker Seite wird Müller immer wieder vorgeworfen, seinen Handlungsspielraum als zuständiger Regierungsrat zu wenig zu nutzen. «Die ideologische Haltung des Sicherheitsdirektors schafft viele Probleme und menschliches Leid», wirft ihm etwa SP-Grossrätin Tanja Bauer vor. (…) Dass es durch einen simplen Austausch zwischen Kanton und SEM zu einer Verbesserung komme, zeige, «dass der Handlungsspielraum die ganze Zeit bestanden hat und nicht genutzt wurde», sagt SP-Grossrätin Bauer.»

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Abstimmung: Sonntagsverkäufe im Kanton Bern

Berner Zeitung, 30.01.2021

«Zu den Gewerkschaften, die gegen den zusätzlichen Sonntagsverkauf kämpfen, gehört der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD). Viele seiner Mitglieder arbeiten in der Verwaltung und dürften durchaus geneigt sein, am freien Sonntag «lädele» zu gehen. Tanja Bauer (SP), Präsidentin des VPOD Kanton Bern, ist trotzdem zuversichtlich, dass ihre Mitglieder diesmal nicht mehr so zahlreich von der offiziellen Parole abweichen. Die Corona-Krise habe das allgemeine Interesse für Arbeitsbedingungen wieder geweckt. Zudem schätze gerade die urbane Bevölkerung die kleinen Läden in den Innenstädten. Doch diese kämen durch zusätzliche Sonntagsverkäufe unter noch mehr Druck, sagt Bauer. «Die Ausdehnung der Öffnungszeiten nützt vor allem internationalen Ketten.»»

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Uber Eats muss sich wie ein Arbeitgeber verhalten

Der Bund, 20.10.2020

«Im September reichte SP-Grossrätin Tanja Bauer zusammen mit dem SVP-Grossrat Ueli Augstburger eine Motion ein: Uber-Eats-Kuriere müssen angestellt werden, andernfalls hat die kantonale Wirtschaftsdirektion einzuschreiten und den Lieferdienst einzustellen. «Uber muss sich verhalten wie ein Arbeitgeber. Wir wollen für alle gleich lange Spiesse», sagt Bauer. Als Arbeitgeber müsste Uber alle erforderlichen Sozialversicherungsbeiträge leisten.»

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Für gute Arbeitsbedingungen in den Kitas

SRF Schweiz aktuell vom 01.09.2020

Kita ist kein Kinderspiel!

Gute Kinderbetreuung braucht gute Arbeitsbedingungen: Der VPOD hat eine entsprechende Petition mit über 6000 Unterschriften an den Grossen Rat überreicht, damit er entsprechende Gesetzesanpassungen vornimmt. Leider hat Mitte-Rechts aber die Einführung der Betreuungsgutscheine dazu missbraucht, die bereits prekären Arbeitsbedingungen weiter zu verschlechtern. 

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Für Nachtzüge von Bern nach ganz Europa

Berner Zeitung, 08.09.2020

«Der bernische Grosse Rat wünscht sich mehr Nachtzüge. Das hat er am Dienstag deutlich gemacht, indem er einen Vorstoss von Tanja Bauer (SP/Wabern) als Postulat überwies.

Die Berner Regierung soll demnach prüfen, wie sie den Ausbau des Nachtzug-Angebots unterstützen könnte. Damit könnte sie einen wichtigen Beitrag zugunsten eines nachhaltigeren Tourismus leisten, warb Bauer für ihr Anliegen. Denkbar sei etwa ein finanzieller Beitrag des Kantons an die SBB.»

Interview zur SP-Initiative für eine echte Elternzeit

Berner Zeitung, 22. 8. 2020

Familien mit kleinen Kindern sind im heutigen System extrem gefordert. Um die Betreuungs- und Hausarbeit zu bewältigen reduzieren viele Eltern – vor allem Frauen – ihre Arbeitszeit. Mit einer bezahlten Elternzeit könnten Familie und Beruf viel besser vereinbart werden.

Studien zeigen, dass eine Elternzeit mindestens eine Länge von 38 Wochen haben muss, damit auch die Mütter ihren Beschäftigungsgrad erhöhen. Die Initiative für eine kantonale Elternzeit verlangt deshalb zusätzlich zu den 14 Wochen des eidgenössischen Mutterschaftsurlaubs eine kantonale Elternzeit von 24 Wochen.

Bezahlbar wohnen in Köniz: Lösungen statt Neiddebatte

«Alle Menschen müssen wohnen, dazu gibt es keine Alternative. Heute bezahlen wir aber oft zu viel und geben einen grossen Teil unseres Einkommens fürs Wohnen aus, denn auf Immobilien werden von der Immobilienbranche heute sehr hohe Renditen und beim Verkauf hohe Spekulationsgewinne erzielt. Um das zu ändern, braucht es mehr gemeinnützigen Wohnungsbau.

Heute sind in Köniz weniger als fünf Prozent der Wohnungen gemeinnützig. Um dies zu ändern, hat die Stimmbevölkerung bereits im Februar 2017 klar ja zu «Bezahlbar wohnen in Köniz» gesagt und damit zu Instrumenten, um den gemeinnützigen Wohnungsbau in Köniz zu stärken.»

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Medienberichte vor 2020

Ob Nachtzüge, Tagesschulen, Elternzeit, Frauenstreik, Agglo-Politik oder Asyl: Hier gehts zur Berichterstattung vor 2020

  • «Frauen werden in Asylunterkünften bedrängt» (Dezember 2019, Der Bund)
  • «SP will 38 Wochen Elternzeit» (Dezember 2019, Der Bund)
  • «SP-Politikerin Tanja Bauer wünscht sich Streitkultur» (Oktober 2019, Nau)
  • «Faktor Frau. Frauenbüssli, Frauenfalle, Frauenfrage: Vier ­Kandidatinnen kämpfen um einen Sitz im ­Nationalrat. Von Aline Wanner» (Oktober 2019, NZZ-Folio)
  • «Nachtzug bald mit Halt in Bern?» (September 2019)
  • «Die Regierung will sich für Nachtzüge einsetzen» (Juli 2019, Bernerzeitung)
  • «Der Streik hat sie zusammengebracht, jetzt sind sie Freundinnen fürs Leben» (Juni 2019, Sonntagsblick)
  • «Sessionsrückblick: SP vs. SVP» (März 2019, TeleBärn)
  • «Kinder und Jugendliche gehören nicht ins Gefängnis» (Januar 2019, Wochenzeitung (WOZ))
  • «SP-Grossrätin will 38 Wochen Elternzeit» (Dezember 2018, TeleBärn)
  • «Wabern hat eine Grossrätin: Tanja Bauer» (Mai 2018, WabernSpiegel)
  • Tagesschulen: «Der Gemeinderat macht nur das Minimum» (Juni 2017, Der Bund)
  • «Viel Support für Tagesschul-Offensive» (12.12.2016, Der Bund)

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